(Foto: Glanz & Stich)
Piercings sind längst nicht mehr nur Schmuck oder Statement – sie könnten auch dein Wohlbefinden positiv beeinflussen. Immer öfter hört man von sogenannten Akupunktur-Piercings, welche auf bestimmten Punkten im Ohr basieren und auf Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) aufbauen.
Wellness mit Nadel? Ob Shen-Men Piercing, Migränepiercing oder das sogenannte Allergiepiercing – diese Piercings könnten mehr sein als nur ein ästhetisches Highlight.
Im Zürcher Studio Glanz & Stich bietet Furat, erfahrener Piercer und Studioinhaber, genau diese besonderen Piercings an – mit viel Know-how, Fingerspitzengefühl und einem ganzheitlichen Blick auf dich und deinen Körper.
Was steckt hinter Akupunktur-Piercings?
Die Idee stammt aus der TCM, genauer gesagt aus der Ohrakupunktur (Aurikulotherapie). Bestimmte Punkte im Ohr stehen in Verbindung mit verschiedenen Organen oder Körperfunktionen. Diese Punkte zu stimulieren – sei es durch Akupunkturnadeln oder dauerhaft durch Piercings – könnte laut dieser Lehre dein körperliches und seelisches Gleichgewicht unterstützen.
Hier ein paar Beispiele
- Shen-Men-Piercing
Der Shen-Men-Punkt gilt als „Tor des Geistes“ und soll helfen, Stress zu reduzieren, Ängste zu lindern und innere Ruhe zu fördern. Besonders für Menschen mit Schlafproblemen oder innerer Unruhe kann dieser Punkt interessant sein. - Migräne-Piercing
Dieses Piercing liegt im inneren Bereich der Ohrmuschel und trifft auf einen Akupunkturpunkt, welcher mit Migränebeschwerden in Verbindung gebracht wird. - Allergiepiercing
Bei Heuschnupfen oder Hausstauballergien kann ein bestimmter Punkt im Ohr durch ein Piercing stimuliert werden.
Wirkung oder Wunschdenken?
Klar ist: Akupunktur-Piercings sind kein Ersatz für medizinische Behandlungen. Aber viele Personen berichten davon, dass sie sich nach dem Stechen spürbar besser fühlen – sei es durch weniger Migräneanfälle, verbesserte Schlafqualität oder weniger Allergiebeschwerden.
Glanz & Stich: Dein Studio für Akupunktur-Piercings in Zürich
Bei Furat im Studio Glanz & Stich bist du in besten Händen, wenn du ein Akupunktur-Piercing möchtest. Hier bekommst du nicht nur eine präzise Platzierung, sondern auch eine individuelle Beratung und ausführliche Infos zur möglichen Wirkung der jeweiligen Punkte.
Egal ob du nach innerer Ruhe, Kopfschmerzlinderung oder einfach nach einem neuen Impuls für dein Wohlbefinden suchst – Furat nimmt sich Zeit für dich und deine Fragen:
Interviewfragen mit Furat von Glanz & Stich, Zürich
Hi Furat, wie bist du auf das Thema Akupunktur-Piercings gekommen?
Ich arbeite seit über 16 Jahren als Piercer – und für mich war Piercing schon immer mehr als nur ein ästhetisches Detail. Mich hat besonders interessiert, wie stark Körper, Geist und emotionale Gesundheit miteinander verbunden sind.
Als ich dann vor einigen Jahren auf die Ohrakupunktur aus der Traditionellen Chinesischen Medizin gestossen bin, hat sich für mich eine neue Welt geöffnet. Die Vorstellung, dass bestimmte Punkte im Ohr gezielt Einfluss auf unser Wohlbefinden nehmen können, hat mich sofort fasziniert. Ich habe mich intensiv weitergebildet, viele Gespräche mit Expert/innen geführt und angefangen, dieses Wissen ganz praktisch in meine Arbeit zu integrieren.
Welche Wirkungen werden diesen Piercings zugeschrieben – und welche Erfahrungen hast du in deinem Studio durch deine Kundschaft damit gemacht?
Die Rückmeldungen meiner Kund/innen sind oft sehr berührend. Viele berichten von einer spürbaren Besserung bei chronischer Migräne, Kopfschmerzen, Panikattacken, innerer Unruhe, Schlafstörungen, Depressionen, Verspannungen oder auch bei Allergien wie Heuschnupfen.
Einige sagen sogar, dass sich ihr Alltag grundlegend verändert hat. Natürlich verspreche ich niemandem ein Heilmittel – aber ich sehe, dass diese Piercings vielen Menschen wirklich helfen können, sich besser zu fühlen und wieder mehr Kontrolle über ihr Wohlbefinden zu bekommen.
Gibt es bestimmte Punkte im Ohr, welche besonders gefragt sind?
Ja, definitiv. Das Shen-Men-Piercing ist besonders beliebt, weil es gezielt auf Stress, Schlafprobleme, emotionale Belastung und Panikattacken wirken kann. Viele kommen genau deswegen zu mir. Auch das Migränepiercing wird stark nachgefragt – gerade von Menschen mit chronischen Beschwerden oder regelmässigen Kopfschmerzen. Das Allergiepiercing hat vor allem im Frühjahr Hochsaison. Welche Punkte wir einsetzen, hängt immer von der individuellen Situation ab – jedes Ohr, jeder Mensch ist einzigartig.
Zu den konkreten Piercingarten:
Was genau bewirkt das Shen-Men-Piercing – und wem würdest du es empfehlen?
Der Shen-Men-Punkt gilt in der Traditionellen Chinesischen Medizin als ‚Tor des Geistes‘. Er kann helfen, emotionale Belastungen zu lindern, den Schlaf zu verbessern und innere Ruhe zu fördern.
Ich empfehle es besonders Menschen, die unter Panikattacken, chronischer Unruhe, Schlafproblemen oder Depressionen leiden. Gerade Panikattacken sind heute leider weit verbreitet – ich sehe viele Menschen, die genau deshalb zu mir kommen.
Mir liegt dieses Thema auch persönlich sehr am Herzen, weil ich selbst weiss, wie belastend solche Zustände sein können. Umso schöner ist es, zu sehen, wie ein kleines Piercing einen echten Unterschied machen kann.
Welche Erfahrungen haben deine Kund/innen mit dem Migränepiercing gemacht?
Viele berichten von spürbarer Erleichterung – besonders bei chronischer Migräne und starken Kopfschmerzen. Ich habe Kund/innen, die seit Jahren, manchmal Jahrzehnten, mit Migräneanfällen zu kämpfen hatten und nach dem Piercing zum ersten Mal seit Langem beschwerdefreie Monate oder sogar Jahre erlebt haben.
In einigen Fällen arbeite ich eng mit Ärzt/innen und Neurolog/innen zusammen, um die Wirkung gezielt zu begleiten. Das Ziel ist nicht, schulmedizinische Behandlungen zu ersetzen, sondern eine wirksame Ergänzung zu bieten – auf eine sanfte, körperorientierte Art.
Wie funktioniert das Allergiepiercing – und was muss man dabei beachten?
Dieses Piercing wird an einem Punkt im Ohr gesetzt, der in Verbindung mit dem Immunsystem und den Atemwegen steht. Besonders Menschen mit Heuschnupfen oder Hausstauballergie berichten oft von einer deutlichen Linderung der Symptome.
Wichtig ist – wie bei allen Piercings – die richtige Pflege: Hygiene, Geduld und eine konsequente Nachsorge. Die Wirkung zeigt sich meist nicht sofort, sondern entfaltet sich über Wochen.
Zum Ablauf und zur Beratung im Studio:
Wie gehst du bei der Beratung zu einem Akupunktur-Piercing vor?
Ich nehme mir bewusst Zeit für jede einzelne Person. Im ersten Gespräch geht es darum, genau zuzuhören: Was belastet dich? Welche Beschwerden hast du? Was wünschst du dir?
Dann erkläre ich transparent, was möglich ist – und was nicht. Gemeinsam finden wir den Punkt, der wirklich zu dir passt. Meine Beratung ist immer individuell, feinfühlig und auf Augenhöhe.
Wie individuell ist die Platzierung – oder gibt es da fixe Punkte?
Es gibt feste Punkte aus der TCM, aber ich kombiniere dieses Wissen mit meiner Erfahrung als Piercer. Jedes Ohr ist anders – deshalb achte ich genau auf die Anatomie und darauf, dass Wirkung und Ästhetik im Einklang sind. Die Platzierung erfolgt also nie «nach Schema F», sondern immer mit viel Präzision und Gefühl für den Menschen dahinter.
Welche Heilungszeit und Nachsorge empfiehlst du bei diesen speziellen Piercings?
Die Heilung dauert je nach Stelle in der Regel zwischen drei und sechs Monaten. Besonders in den ersten Wochen ist eine gute Pflege entscheidend: Reinigung mit einem geeigneten Piercing Pflegemittel, kein unnötiges Anfassen und ein bisschen Geduld.
Ich begleite meine Kund/innen auch nach dem Stechen weiter – damit alles gut verheilt und wir bei Bedarf reagieren können.
Persönliche Einschätzung & Ausblick:
Warum, glaubst du, interessieren sich immer mehr Menschen für diese Art von Piercings?
Weil viele nach einer echten Alternativlösung suchen. Sehr viele Menschen, die zu mir kommen, möchten keine Tabletten mehr nehmen – entweder weil sie starke Nebenwirkungen hatten oder weil sie sich nach einer natürlicheren, ganzheitlicheren Methode sehnen.
Akupunktur-Piercings können hier einen sanften, aber wirkungsvollen Ansatz bieten. Sie sind für viele eine willkommene Möglichkeit, Beschwerden wie Migräne, Stress oder Allergien auf eine andere Weise zu begegnen – ohne den Körper zusätzlich zu belasten.
Ist das ein kurzfristiger Trend – oder wird das ein dauerhafter Bestandteil der Piercingkultur?
Ich bin überzeugt, dass diese Form von Piercings bleiben wird. Natürlich gibt es Moden – aber das hier geht tiefer. Es geht um Gesundheit, Achtsamkeit und individuelle Wege zu einem besseren Leben. Themen wie Körperbewusstsein, Selbstfürsorge und alternative Unterstützung sind keine kurzfristigen Erscheinungen – sie werden in der Piercingkultur zunehmend an Bedeutung gewinnen.
Was liegt dir persönlich besonders am Herzen, wenn es um das Thema Körperbewusstsein und Piercings geht?
Ich wünsche mir, dass Menschen ihren Körper nicht nur als Hülle sehen, sondern als Partner. Piercings können ein Weg sein, sich selbst wieder mehr zu spüren, bewusster mit sich umzugehen – und sich gleichzeitig schön zu fühlen.
Mein Ziel ist es, Menschen zu begleiten, die nach mehr Balance, innerer Ruhe und einem guten Gefühl im eigenen Körper suchen.
Vielen Dank an Furat und sein Studio Glanz & Stich in Zürich für das spannende Interview und die Einblicke in die Welt der Akupunktur-Piercings.
Akupunktur-Piercings verbinden alte Heiltradition mit modernem Lifestyle. Sie sind vielleicht kein medizinisches Wundermittel, aber ein spannender Weg, deinen Körper bewusst wahrzunehmen – und dabei stylish auszusehen.
Wenn du offen bist für neue Erfahrungen und gleichzeitig auf Qualität und Know-how setzt, ist ein Besuch bei Glanz & Stich definitiv eine Überlegung wert.
Für Eindrücke aus dem Studio, spannende Infos und tägliche Inspiration rund um Piercings & Body Art – folge Glanz & Stich am besten direkt auf Instagram.
Diese Piercings ersetzen keine medizinische Behandlung. Sie basieren auf Punkten aus der TCM, ihre Wirkung ist individuell und nicht wissenschaftlich belegt. Bei Beschwerden wende dich an medizinisches Fachpersonal.